Technology Collaboration Programme industrieller Wasseraufbereitungs- und Kesselraum
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Internationale Energieagentur
HPT TCP- Heat Pumping Technologies

Eine nachhaltige Wärme- und Kälteversorgung wird bei steigenden Durchschnittstemperaturen weltweit doppelt wichtig. Das Heat Pumping Technologies TCP setzt deshalb auf den internationalen Austausch von Forschern im Bereich der Wärme- und Kältetechnik.

Vom Kühlschrank bis zur Klimaanlage: Der Wissenstransfer zwischen Industrie und Forschung schafft nicht nur Informationen für die Öffentlichkeit, sondern bietet auch der Industrie neue Handlungsoptionen auf dem Weg zur Klimaneutralität.

HPT TCP auf einen Blick

Gründungsjahr: 1978
Mitglieder: Belgien, Österreich, Kanada, China, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Niederlande, Norwegen, Süd-Korea, Schweden, Schweiz, Großbritannien und USA

IEA-​Forschungskooperationen im HPT TCP

  •  Comfort and Climate Box - Annex 55: Das Programm Wärmepumpentechnologien will die Markterschließung für die Integration von Wärmepumpen und Speicherpaketen beschleunigen, Experten zusammenbringen und nahezu marktreife Systeme entwickeln.

  • Wärmepumpensysteme mit Kältemitteln mit niedrigem „Global Warming Potential“ (GWP) - Annex 54: Dieser Annex zielt darauf ab, die Anwendung von Kältemitteln mit niedrigem GWP-Wert zu fördern. Dabei helfen Konstruktionsrichtlinien für optimierte Wärmepumpenkomponenten und Systeme für Kältemittel mit niedrigem GWP-Wert.

  • Akustik von Wärmepumpen - Annex 51: Die Reduzierung der Schallemissionen ist wichtig, um die Akzeptanz von Wärmepumpen weiter zu erhöhen. Um diese Akzeptanz zu erhöhen und die Lärmbelästigung zu minimieren, muss ein verstärkter Fokus auf die akustischen Emissionen im stationären Zustand und das transiente Verhalten der akustischen Signaturen bei verschiedenen Betriebszuständen (zum Beispiel Vereisung, Enteisung, Leistungsregelung, Kühlbetrieb) gelegt werden. 

  • Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern - Annex 50: Im Wohnbereich haben Wärmepumpen schon heute das Potenzial, fossile Brennstoffe zu ersetzen. In diesem Annex identifizieren Forscher, welche Hindernisse es noch gibt und welche Verbesserungen nötig sind. Ein starker Fokus liegt zudem auf Energieeinsparungen und den Möglichkeiten nachträglicher Umrüstungen.

Internationale Energieagentur

Die Internationale Energieagentur (IEA) ist die weltweit bedeutendste Kooperationsplattform für Regierungen und Experten zu Forschung, Entwicklung und Nutzung von Energieträgern und -technologien.

In sogenannten Technologieinitiativen (engl.: Technology Collaboration Programmes - TCPs) können sich Mitgliedstaaten und  interessierte Partner an internationaler Zusammenarbeit im Energiesektor beteiligen – in Forschung und Entwicklung, Demonstration und Verbreitung innovativer Technologien. Übergeordnetes Ziel dabei ist es, zu einem nachhaltigen, sicheren und wirtschaftlichen globalen Energiesystem beizutragen.

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Ansprechpartner

Delegate Germany:
Projektträger Jülich
Steffen Linsmayer

Alternate Germany:
IZW.e.V.
Dr. Rainer Jakobs

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