Schiffsbasierte Kohlenstoffabscheidung
Wie der Schiffsverkehr klimaneutral werden kann

©Yellow Boat - stock.adobe.com

Schiffe transportieren rund 90 Prozent des weltweiten Warenverkehrs. Dabei pusten sie jährlich etwa eine Milliarde Tonnen CO2 aus ihren Schornsteinen. Im Forschungsverbund ACT Everlong arbeitet ein internationales Team daran, das klimaschädliche Kohlendioxid direkt an Bord abzutrennen und im Hafen als Rohstoff zu löschen.

Newsletter Ausgabe Januar 2023: Ein Industriemitarbeiter vermisst Getriebe-Komponenten
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Ausgabe 01/2023
Newsletter der angewandten Energieforschung

Der Newsletter informiert regelmäßig rund um die Förderprojekte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, aktuelle Förderaufrufe und anstehende Aktivitäten in der Forschungsförderung.

Thema des Monats: Effizient Energie gespart

zur Ausgabe

News

News Landschaft und Schöpfwerke in Kehdingen an der Elbe
©Unterhaltungsverband Kehdingen

Wasserpegel konstant halten
Pumpprozesse vernetzen und energieeffizient steuern

Schöpfwerke sollen Wasser zukünftig energieeffizienter pumpen können. Daran arbeitet ein Forschungsteam in Niedersachsen.

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News Forschende an der NECOC-Anlage auf dem Campus des Karlsruher Instituts für Technologie
©KIT

CO2 aus der Luft wird zu Kohlenstoff:
Beim KIT startet eine weltweit einzigartige Versuchsanlage

Im Forschungsprojekt NECOC entnimmt das Wissenschaftsteam Treibhausgas aus der Atmosphäre und verarbeitet es zu Kohlenstoffpulver.

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Umfrage Personen beantworten eine Umfrage an einem Laptop/Tablet
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In eigener Sache:
Umfrage zu den Informationsangeboten rund um die Förderung der Energieforschung des BMWK

Entspricht das bisherige Informationsangebot Ihren Bedürfnissen? Welche Inhalte sollten zukünftig aufgenommen werden? Geben Sie uns Feedback.

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Interviews

Interview Porträt Petra Zapp
©Gesine Born
Dr. Petra Zapp

CO2-Kreislauftechnologien
90 Prozent des weltweiten Warenverkehrs erfolgt per Schiff

Petra Zapp vom Forschungszentrum Jülich erzählt im Interview, vor welchen Herausforderungen die schiffsbasierte Kohlenstoffabscheidung  auf See steht.

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Video-Interview Volker Weihnacht im Interview
©Projektträger Jülich/Forschungszentrum Jülich GmbH
Dr. Volker Weihnacht

Forschung und Industrie vernetzen
10 bis 20 Prozent der Energieverluste wären durch tribologische Maßnahmen vermeidbar

Volker Weihnacht erklärt, was die Tribologie zur Energiewende beitragen kann und wie wichtig, Vernetzung zwischen Forschung und Industrie ist.

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Video-Interview Bernd Müller im Interview
©Projektträger Jülich/Forschungszentrum Jülich GmbH
Dr. Bernd Müller

Von der Forschung in die Praxis
Wir haben bewiesen: Effizienzsteigerungen sind möglich

Dr. Bernd Müller erklärt, welche Rolle die Eta-Fabrik für Bosch Rexroth gespielt hat und wie Effizienzmaßnahmen nun zum Betriebsalltag gehören.

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Projekte

Projektporträt Zwei Menschen messen in einem Kühlschrank die Wärmeentwicklung an einem offenen Kühlschrank.
©Universität Paderborn

Forschungsprojekt ALGE
Warum alternde Kühlschränke immer mehr Strom verbrauchen

Im Projekt ALGE haben Forschende erstmals den alterungsbedingten Anstieg des Energieverbrauchs an real gealterten Haushaltskältegeräten bestimmt.

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Projektporträt Symbolbild einer Wasserversorgung: Wasserrohr unter einer Straße versorgt verschiedene Gebäude.
©artshotphoto – stock.adobe.com

Forschungsprojekt ENERWAG
Wasserversorgung vom Grunde auf energieeffizient

Forschende haben mehrere Effizienzmaßnahmen zur Wassergewinnung in der Praxis erprobt und Handlungsempfehlungen für Versorgungsunternehmen erarbeitet.

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Projektporträt Wärmebild-Aufnahme eines Industrie-Schornsteins
© smuki - stock.adobe.com

Forschungsprojekt Abwärmeatlas
Wo die ungenutzte Wärmeenergie der deutschen Industrie schlummert

Ein Forschungsteam hat industrielle Abwärme genau unter die Lupe genommen. Denn verstecktes Potenzial gibt es in den unterschiedlichsten Prozessen.

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Nichts mehr verpassen

©nightman1965/iStock/thinkstock
Mehr Informationen zu Förderprojekten, Energie-​ und Effizienztechnologien sowie förderpolitischen Leitlinien bietet das Informationssystem EnArgus.

Forschungsthemen

Energieintensive Industrie: Ein Arbeiter am Ofen im Stahlwerk mit glühender Hitze.
©photollurg - stock.adobe.com

Abwärme

Industrieprozesse laufen häufig unter hohen Temperaturen ab. Es entsteht Abwärme, für die Unternehmen oft keine wirtschaftliche Verwendung mehr finden. Dabei kann sie durchaus noch genutzt werden.

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Zusammenschnitt: Chemieanlage, chemisches Labor mit diversen Laborgeräten in schwarz-weiß
©Eisenhans - stock.adobe.com

Chemische Verfahrenstechnik

Neue Produktionskonzepte sowie kontinuierliche und modulare Prozesse haben das Potenzial, die Energieeffizienz in der chemischen Industrie weiter zu verbessern. Sie gehört aktuell zu den energieintensivsten Wirtschaftszweigen.

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Industrieanlage im Wald mit drei Kraftwerkstürmen und Rauchwolken
©kbarzycki - stock.adobe.com

CO2-​Kreislaufwirtschaft

Bisher gilt CO2 hauptsächlich als Abfallprodukt. Das Molekül kann aber auch unter Zuführung von Energie aus erneuerbaren Quellen als Rohstoff für Chemikalien, Kunst-​ und Kraftstoffe verwendet werden.

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PHI-Factory - Blick in eine Industriehalle mit diversen Anlagen aus der Vogelperspektive.
©Technische Universität Darmstadt, PTW

Fertigungstechnik

Um die Wettbewerbsfähigkeit und Spitzenposition der deutschen Industrie in der Fertigung zu sichern, braucht es innovative und energieeffiziente Lösungen für die gesamte Prozesskette.

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Aufbau eines supraleitenden Kabels mit Stickstoffkühlung
©NKT Group

Hochtemperatursupraleiter

Im Vergleich zu Kabeln aus Kupfer oder Aluminium transportieren HTS-​Kabel Strom ohne Verluste und sind platzsparend. Eine innovative Lösung, um unsere Städte in Zukunft mit Strom zu versorgen.

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Symbolbild Künstliche Intelligenz: Eine Hand berührt einen als Animation dargestellten Kopf von hinten. Im Kopf sind viele vernetzte Strukturen sichtbar.
©sdecoret

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz und smarte Sensoren für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine können die Industrie transformieren und haben großes Potenzial, die Produktion energieeffizienter zu machen.

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Ein Arbeiter schneidet heißes Metall mit einer Sägemaschine - es sprühen Funken.
©romankosolapov - stock.adobe.com

Metallverarbeitung

Die Stahlproduktion setzt sehr viel CO2 frei. Künftig könnte grüner Wasserstoff Erdgas in Prozessen ersetzen und so die Energiebilanz der Branche verbessern.

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Nahaufnahme von grauen Zahnrädern, die ineinander greifen
©Chalabala/iStock/thinkstock

Tribologie

 Die Wissenschaft der Tribologie beschreibt Reibung, Schmierung und Verschleiß von Oberflächen, die sich gegeneinander bewegen. Je weniger Reibung, desto geringer sind die Energieverluste und desto höher ist die Lebensdauer.

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Energieeffiziente Wärme: Wärmepumpe in einem Quartier
©Hermann - stock.adobe.com

Wärme-​ und Kältetechnologien

Für Prozesse in der Industrie braucht es Wärme und Kälte. Innovative Wärme-​ oder Kältetechnologien können diese energieeffizient bereitstellen. Dazu zählen etwa Wärmepumpen und Sorptionskältemaschinen.

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